Hausdurchsuchungen als repressives Mittel – Die Polizei als Strafinstitution

Wir mussten in den vergangenen Monaten feststellen dass Hausdurchsuchungen auch bei „kleineren“ Verfahren wie „Sachbeschädigung (durch Graffiti)“ immer mehr werden.  Am 31.3. wurden früh um 6 Uhr bei einer Wohnung im Hechtviertel alle Wohnräume sowie der Keller durchsucht. Die Durchsuchung richtete sich gegen eine Person, der Sachbeschädigung durch Graffiti vorgeworfen wird. Die vorgeworfene Tat ist zum Zeitpunkt der Durchsuchung bereits 9 Monate her. Auch wurden … Hausdurchsuchungen als repressives Mittel – Die Polizei als Strafinstitution weiterlesen

Offene Versammlung gegen Repression am 13. April 2026 um 18 Uhr im Seminarraum des Coloradio im Zentralwerk Dresden

Offenes Treffen gegen Repression am 13. April

Am 13. April treffen wir uns um 18 Uhr wieder zum Offenen Treffen gegen Repression. Diesmal wollen wir ins Gespräch kommen, darüber was der Begriff „Repression“ eigentlich bedeutet. Was verstehen wir darunter? Ist jedes Bußgeld Repression? Oder ist Repression erst wenn die Bullen zu Hause vor der Tür stehen? Und was haben Demokratie und Kapitalismus mit Repression zu tun? Gibt es nur Repression gegen Linke? … Offenes Treffen gegen Repression am 13. April weiterlesen

Domhöver im Antifa Ost Prozess Pt. 2

Johannes Domhöver soll erneut im Antifa Ost Prozess aussagen. Er ist für den 8. April und dann weitere Termine bis August 2026 geladen. Wir könnte das Ganze vielleicht einfach ignorieren, denn der Herr Kronzeuge hat ja bereits einmal ausgesagt und sein Nachrichtenwert ist damit eigentlich auf Null gesunken. Vom Enthüllungszeugen ist auch er zum „Das haben wir ja eh alles schon mal gehört“-Bewesistück degradiert worden, … Domhöver im Antifa Ost Prozess Pt. 2 weiterlesen

Banner with "Freedom for the Budapests Antifascists" written on it

Addendum to the recently published „Critical Thoughts.“

Wir spiegeln hier einen weiteren Text von Anarchist*innen aus Ungarn, welcher auf direktakcio.noblogs.org erschien. Die ersten zwei Absätze sind im Original nicht übersetzt worden und wir haben sie mittels deepl ebenfalls übersetzt. //
We mirror another text from anarchists from Hungary, which was published on direktakcio.noblogs.org. The first to paragraphs weren’t translated in the source but we added them using deepl.

(At the end of January 2026, a text appeared on the website feketelobogo.org that did not fit well with the other texts published on the site, criticizing phenomena experienced by the author in the course of international anti-fascist solidarity. A detailed critique of the text can be read below. The original text was published in English only, but the response here can also be read in Hungarian.

Incidentally, at the time of writing, the slogan rejecting EU colonization found at the end of the text is one of the official slogans of the authoritarian Orbán regime.)

Firstly, it is of utter significance to mention that this text represents the opinions of a few people not the whole Hungarian antifascist or anarchist millieu. In addition, it seems that those who had written the text were moderately active in the international antifascist struggle in the recent years. The main mistake of the text is that the author is “prone to universalise his own experiences”, which means he is – allegedly – doing precisely the same as the people he criticize. We’re not arguing that he was confronted with opinions which may have been contradictory to him, but these could have been individual cases which could certainly not describe the entire movement.

The publication urges dialogue, but it does not tell what would it say during in a dialogue. „Addendum to the recently published „Critical Thoughts.““ weiterlesen

Budapest Majas Hungerstreik Tag 2

Kein letztes Wort – Majas Rede zum Prozessende

gehalten im Budapester Gericht am 4. Februar 2026

Liebe Mitmenschen, sehr geehrtes Gericht,

auch ich möchte noch ein paar Worte teilen, bevor dieser Strafprozess sein vorläufiges Ende findet.Nuretwas grundsätzliches vorweg: Weder stellte ich je das Prinzip und die Rechtmäßigkeit eines Strafprozesses infrage, noch tat ich dies bei einem Staat, der ein Rechtsstaat aller ist. Nein, ich warnte schlicht davor, welche Ungerechtigkeiten und Gefahren dieser Prozess hier in Ungarn birgt. In Deutschland hätte ich nicht anders gehandelt. Eine Demokratie muss solchen Widerspruch gegen das Autoritäre und gegen die Unterdrückung zulassen. Jedes Urteil, das hier gesprochen wird, wird sich auch daran messen lassen müssen, ob und wie mein Sprechen und Auftreten bestraft wird. In den letzten Monaten hat sich jedoch der Eindruck verfestigt, dass der ungarische Staat eben jene Widersprüche nicht zulässt.

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Free Maja Transparent vor dem Budapester Stadtgericht

FREE MAJA-Critical reflections on the campaign from Budapest

Wir spiegeln hier einen Beitrag eines anarchistischen Blogs aus Ungarn. Die deutsche Version findet ihr unten. //
This is the mirror of a text from an anarchist Blog from Hungary

Budapest
2026

In the book Filterworld, Kyle Chayka uses a term of “algorithmic homogenization” to describe how interior spaces across different cities, countries and continents start looking the same. Chayka shows that today looking at pictures and short videos of one’s home, one cannot know where this home is located. Chayka argues, because of the global homogenization of interiors. The creators are all chasing the same visual approval over social media; today to be acknowledged and appreciated, one’s home should have a set of elements that could be recognized by others, who probably would never step a foot in that home.

In our globalizing world similar processes take place with many phenomena, and radical left scene is not an exception. Standards and categories of estimating “levels” of fascism, patriarchy or economic exploitation as well as the struggles against them often are not contextualized. Political work, in particular, is often imposed or imported without a hard work of contextualization. However, such work, by obtaining a certain “language” or a recognizable style, has a better chance to be acknowledged by our foreign camaraderie. Following these strategies, the global movement may risk preferring practices and perspectives of more visible– read: bigger and more resourceful – movements over more contextualized categories and practices.

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Nachlese zur Free Maja Demonstration am 4. Februar

An dieser Stelle findet ihr die gehaltenen Redebeiräge von uns zur Demonstration anlässlich der Urteilsverkündung gegen Maja am 4. Februar 2026. Vielen Dank, dass so viele Menschen erschienen sind. Falls ihr von den Bullen im Nachhinein Post bekommt, schaut gern in unserer Sprechstunde am 1., 3. und 5. Dienstag im Monat im AZ Conni vorbei.

„Nachlese zur Free Maja Demonstration am 4. Februar“ weiterlesen

Aktions 1×1 und Technik 1×1 zum 13. Februar

Schon ein Jahr rum, die fünfte Jahreszeit geht wieder los und bald ist 13. Februar in Dresden. So let’s get ready for action! Am 2. Februar 2026 findet ihr uns um 19 Uhr im AZ Conni für das Aktions 1×1. Dort geht es vor allem um rechtliches rund um Demonstrationen und Aktionen. Was nehmt ihr mit? Was bleibt zu Hause? Was tun wenns brennt? Am … Aktions 1×1 und Technik 1×1 zum 13. Februar weiterlesen

Demonstration am TagX der Urteilsverkündung gegen Maja

18 Uhr Carolaplatz Aktuell ist der letzte Termin und damit der Tag der Demo, der 4. Februar! Achtet auf Ankündigungen! Holt Maja zurück! Antifaschismus ist notwendig, nicht kriminell! Voraussichtlich am 4. Februar 2026 soll das Gerichtsverfahren gegen Maja in Ungarn enden. Nach 17 Verhadlungstagen und 587 Tagen in Isolationshaft soll hier ein juristisches Urteil gesprochen werden. Dabei ist der Inhalt doch längst klar: der ungarische … Demonstration am TagX der Urteilsverkündung gegen Maja weiterlesen