Fahrradkorso für Antifas in Haft und der Flucht

25. Mai | 17:45 Uhr | Milchpavillion an der Elbe

Noch immer sitzen mehrere unserer Genoss*innen im Antifa Ost Verfahren und im Budapest Komplex in Haft. Johann in Dresden. Paul in Leipzig. Tobi in Zwickau. Und noch einige mehr, die im Budapest Komplex beschuldigt sind und deswegen in und um Düsseldorf inhaftiert sind, wo ihr Prozess stattfindet. Aber auch Zaid ist nach Frankreich geflohen und dauerhaft von einer Auslieferung nach Ungarn bedroht. Ungarn, wo Maja bereits und auch immer noch in der Haft sitzt und auf die Überstellung in die BRD wartet.

Doch der Weg in den Knast ist nicht der einzig mögliche. Unser Genosse Nero hat sich entschlossen, seine Haftstrafe nicht anzutreten und ist jetzt unterwegs. Wir wünschen ihm auf diesem Weg viel Glück und Freiheit!

Das Knastsystem ist darauf angelegt uns einzuschüchtern und uns davon abzuhalten gegen eine ungerechte Ordnung zu rebellieren. Eine Ordnung in der Reiche immer reicher werden und Arme immer ärmer. Dieses System befindet sich in einer massiven Krise und damit weitet sich auch die Repression aus: mehr Strafverfahren, mehr Knaststrafen, immer schärfere Gesetze, zunehmende Militarisierung der Polizei und der Gesellschaft selbst. Bei dem, was noch auf uns zu kommen mag an Krisen und Kriegen, wird der Repressionsapparat jetzt schon massiv hoch gerüstet. Der Aufrüstung nach außen folgt auch die Aufrüstung immer innern auf dem Fuße.

Ein Ausdruck davon ist auch der exzessive Einsatz von Vereinigungsverfahren gegen antifaschistische Opposition. Sie kriminalisieren nicht mehr nur einzelne Straftaten sondern politische Gesinnung und vor allem Organisierung als Ganzes.

Kommt darum am 25. Mai um 17:45 Uhr zum Milchpavillion an der Elbe. Nach einer Auftaktkundgebung fahren wir dann gemeinsam mit Fahrrädern zu Knast auf dem Hammerweg, um dort Johann und alle anderen Gefangenen zu grüßen!

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